Verdi warnt vor Folgen bei Commerzbank-Übernahme
Die Gewerkschaft Verdi äußert Bedenken hinsichtlich einer möglichen Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit. Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe bei Verdi, erklärte gegenüber der "Bild", dass bei Bankenfusionen häufig Doppelstrukturen abgebaut würden, was massive Folgen für die Beschäftigten haben könnteVerdi warnt vor Folgen bei möglicher Commerzbank-Übernahme
Die Gewerkschaft Verdi äußert Bedenken hinsichtlich einer möglichen Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit. Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe bei Verdi, erklärte gegenüber der „Bild“, dass bei Bankenfusionen häufig Doppelstrukturen abgebaut würden. Dies könnte laut Verdi dazu führen, dass deutlich über 10.000 Arbeitsplätze bei der Commerzbank unter Druck geraten.
Betroffene Bereiche
Besonders betroffen wären zentrale Funktionen wie Verwaltung, IT und Backoffice. Tausende Stellen in den Zentralen in Frankfurt und München sowie in den Servicegesellschaften könnten gefährdet sein. Auch im Filialnetz könne es zu Überschneidungen kommen, wenn Standorte zusammengelegt würden.
Weitere Gefährdungen
Nach Angaben von Verdi könnten zudem Arbeitsplätze bei der Hypovereinsbank, die bereits zum Unicredit-Konzern gehört, gefährdet sein. Jan Duscheck kritisierte das Vorgehen von Unicredit-Chef Andrea Orcel scharf und warf ihm vor, mit dem Vertrauen der Beschäftigten und der deutschen Wirtschaft zu spielen.











