Verdi fordert Lohnerhöhung im Handel
Verdi hat kurz vor den Tarifverhandlungen im Handel eine Lohnerhöhung von sieben Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Diese forderung gilt für alle 16 Tarifgebiete des Einzelhandels sowie die 20 Tarifgebiete des Groß- und Außenhandels. Ziel ist es, die Realeinkommen über die Inflationsrate hinaus zu steigern.
Einmalzahlungen abgelehnt
Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer betonte,dass Einmalzahlungen als Ersatz für tabellenwirksame Entgeltsteigerungen abgelehnt werden. Im Fokus stehen auch überproportionale Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen. Zimmer wies darauf hin, dass viele Beschäftigte im Handel unfreiwillig in Teilzeit arbeiten und von Preissteigerungen besonders betroffen sind. „Es ist absurd: Täglich kassieren sie für ihre Unternehmen Millionen von Euro. Und sie selbst müssen zu Hause jeden Cent zweimal umdrehen, weil der Monat oft zu lang ist für den niedrigen Lohn.Damit muss Schluss sein.“
Beginn der Verhandlungen
Die Verhandlungen für die rund 5,2 Millionen Beschäftigten im Einzel- sowie im Groß- und Außenhandel beginnen am 17. April in Nordrhein-westfalen und Baden-Württemberg.



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