Verbraucherstimmung in Deutschland
Die verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im aktuellen Monat geringfügig verschlechtert.der entsprechende Index sank um 0,3 Punkte, wie die GfK und das Institut NIM mitteilten.
Einflussfaktoren auf die Stimmung
Der leichte Rückgang wird vor allem auf niedrigere Einkommenserwartungen und eine höhere Sparneigung zurückgeführt. Während die Anschaffungsneigung und die Konjunkturerwartungen sich etwas positiver entwickelten, gaben die Einkommenserwartungen nach. Der entsprechende Indikator sank um 2,3 Punkte auf -14,5. Die finanzielle Lage wird von den verbrauchern pessimistisch eingeschätzt.
Spar- und Anschaffungsneigung
Die Sparneigung stieg um 3,1 Zähler auf 17 Punkte, was im langfristigen vergleich hoch ist. Dies deutet darauf hin,dass angesichts der Wirtschaftslage das Sparen als ratsam angesehen wird. Die Anschaffungsneigung stieg moderat um 3,5 Zähler auf -9,9 Punkte, bleibt jedoch auf niedrigem Niveau.
Analystenmeinung
Rolf Bürkl vom NIM erklärte, dass die Verbraucherstimmung weitgehend unverändert bleibt. Die Einkommensaussichten verzeichnen einen leichten Rückgang, während die Sparneigung moderat anzieht. Die anhaltende Verunsicherung führt zu einer zurückhaltenden Konsumbereitschaft.
Konjunkturerwartungen und Preiserwartungen
die Konjunkturerwartungen verbesserten sich zum dritten Mal in Folge um 2,4 Zähler auf -6,3 punkte.Trotz des Rückgangs des Pessimismus rechnet die Mehrheit der Verbraucher mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Mit dem Auslaufen des Tankrabatts stiegen die Preise an den Zapfsäulen, was sich in den Preiserwartungen widerspiegelt. Der entsprechende Indikator legte um 0,8 Zähler auf -2,1 Punkte zu.
Konsumklima
Das Konsumklima, das alle Einzelwerte zusammenfasst, wurde für den Vormonat auf -29,3 Punkte revidiert. Der aktuellste Wert für august wird auf -29,6 Punkte geschätzt.



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