VDA-Chefin fordert von Beschäftigten Veränderungsbereitschaft

Hildegard Müller (Archiv)

Aktionstag der IG Metall in der Autoindustrie: VDA-Präsidentin Hildegard Müller fordert Gewerkschaften, Beschäftigten größere Veränderungsbereitschaft

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Vor dem bundesweiten Aktionstag der IG Metall in der Autoindustrie fordert VDA-Präsidentin Hildegard Müller von den gewerkschaften und Beschäftigten größere Veränderungsbereitschaft. wer sich angesichts der Krise dieser Erkenntnis verweigere, „verleugnet die Realität“, schreibt Müller in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

reaktionen und Forderungen

Die Beschäftigten wollen am Montag gegen sparpläne und mögliche Verlagerungen von Arbeitsplätzen protestieren.Müller warnt dagegen vor einem Festhalten am Status quo. Der internationale Wettbewerb erfordere Veränderungen von allen, schreibt sie. Nach Müller sei Produktion in Deutschland „kein Naturgesetz“ und die Auslastung von Werken „kein Selbstläufer“.

Wettbewerbsnachteile: arbeitskosten und Arbeitszeiten

Müller nennt als Wettbewerbsnachteil vor allem die hohen Arbeitskosten und die kürzeren Arbeitszeiten in Deutschland.

Arbeitskosten

Eine Arbeitsstunde koste in der deutschen Autoindustrie fast 65 Euro, in Tschechien 24 Euro und in Polen 18 Euro.

Arbeitszeiten

In Deutschland würden durchschnittlich 1.300 Stunden im Jahr gearbeitet, in Tschechien 1.800 und in Mexiko mehr als 2.000 Stunden.

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