USA drohen mit neuen Zöllen
Die USA haben 60 Volkswirtschaften, darunter die EU, mit neuen Zöllen von 10 bis 12,5 Prozent gedroht. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer erklärte am Mittwoch, die Maßnahme sei eine Reaktion auf unzureichende Anstrengungen dieser Länder, Zwangsarbeit zu bekämpfen.
Betroffene Handelspartner
Zu den betroffenen Handelspartnern zählen das Vereinigte Königreich, Kanada und Japan. Die US-Handelsbehörde kritisierte, dass diese Länder es versäumt hätten, ein gesetzliches Verbot für die Einfuhr von Waren, die durch Zwangsarbeit hergestellt wurden, zu erlassen und durchzusetzen.
Hintergrund der Maßnahme
Greer betonte, dass der Handel mit Ländern, die Waren aus zwangsarbeit importieren, eine unfaire Konkurrenzsituation für US-Arbeitskräfte schaffe. Die Zölle sollen jedoch nicht sofort in Kraft treten. einwände können bis zum 6. Juli eingereicht werden, am 7. Juli ist eine Anhörung geplant.
Reaktionen und Kontext
Die Ankündigung kommt für viele Beobachter nicht überraschend. US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Februar angekündigt, die wegfallenden „Liberation Day“-Zölle durch eine neue Gesetzesgrundlage ersetzen zu wollen, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA diese für unrechtmäßig erklärt hatte.



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