Studie zeigt Bedenken bei KI-Einsatz in Unternehmen
Eine Studie der Managementberatung Horváth, über die das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet, zeigt, dass deutsche und internationale Unternehmen befürchten, ihre mitarbeiter könnten durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) an Kompetenz verlieren. 74 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Mitarbeiter durch KI-Tools verlernen, selbstständig zu denken und den dort erhaltenen Antworten blind vertrauen.
Unterschiedliche Einschätzungen in Branchen
Die Studie,die Führungskräfte in 200 Unternehmen aus Deutschland,den USA und den nordischen Staaten befragte,verdeutlicht ein grundlegendes Problem: Unternehmen erhoffen sich Produktivitätszuwächse durch KI,sind jedoch besorgt um den Erhalt menschlicher Erfahrung und erlernter Fähigkeiten. Besonders im Dienstleistungssektor erwarten 85 Prozent der Befragten einen Kompetenzabfall. In der Industrie ist die Skepsis geringer,da viele Tätigkeiten schwerer durch KI-Werkzeuge ersetzt werden können.
Nutzen von KI im produzierenden Gewerbe
Führungskräfte im produzierenden Gewerbe sehen seltener einen Nutzen im KI-Einsatz. Nur knapp über die Hälfte der Befragten gibt an, dass es ihren Unternehmen gelingt, aus Digitalisierungsmaßnahmen einen messbaren und quantifizierbaren Nutzen zu ziehen.



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