Union investment gegen Reform der Aufsichtsratsvergütung
Union Investment plant, auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank gegen die geplante Reform der Aufsichtsratsvergütung zu stimmen. Dies erklärte Fondsmanagerin Alexandra Annecke gegenüber dem „Handelsblatt“.
Geplante Satzungsänderung
die Deutsche Bank beabsichtigt, die Vergütung der Aufsichtsräte zu erhöhen.Die Grundvergütung soll angehoben werden, und bestehende Begrenzungen für Extra-Zahlungen an Ausschussvorsitzende sollen entfallen. Annecke kritisierte insbesondere die Aufhebung der Begrenzung der Ausschussvergütung für vorsitzende. Eine Erhöhung der Basisvergütung sei akzeptabel, da diese lange nicht angepasst wurde. Die vollständige Aufhebung der Deckelung sei jedoch zu großzügig.
Begründung der Deutschen Bank
Die Deutsche Bank argumentiert, dass die derzeitige Vergütung international nicht mehr wettbewerbsfähig sei. Aufgrund der Komplexität des Instituts benötige man Aufsichtsratsmitglieder mit hoher Expertise. Der Zeitaufwand für das Mandat sei hoch, und die Leitung von Ausschüssen erfordere zusätzlichen Einsatz.
erforderliche Mehrheit
Die Bank plant, die Erhöhung der Vergütung in ihrer Satzung festzuschreiben. Für die Satzungsänderung ist auf der hauptversammlung eine Mehrheit von drei Vierteln des anwesenden Kapitals notwendig.


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