Tankrabatt würde laut RWTH-Studie vor allem Gutverdiener entlasten

Tankstelle (Archiv)

Ein staatlicher Tankrabatt entlastet laut einer Kurzstudie der RWTH Aachen Haushalte mit hohen Einkommen stärker als einkommensschwache Haushalte

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Studie zur Wirkung eines staatlichen Tankrabatts

Ein staatlicher tankrabatt würde Haushalte mit hohen Einkommen stärker entlasten als einkommensschwache Haushalte. Dies ist das Ergebnis einer Kurzstudie des Lehrstuhls für Energiesystemökonomik der RWTH Aachen, die am Samstag vorgestellt wurde.

Unterschiedliche Entlastung

Laut der Studie würden Haushalte im obersten Einkommenszehntel durchschnittlich etwa 20 Euro im Monat sparen. Im Gegensatz dazu läge die Entlastung für das unterste Einkommenszehntel bei rund sechs euro.

Kosten und Auswirkungen

Die Einführung eines solchen Rabatts würde den staat etwa 480 Millionen Euro pro Monat kosten. Der Gini-Koeffizient, der die Einkommensungleichheit misst, würde durch die Maßnahme nur um etwa 0,007 Prozent sinken.

Folgen für Verbrauch und Klimapolitik

Ein weiterer Effekt wäre ein Anstieg des Kraftstoffverbrauchs im privaten Verkehr, der zuvor aufgrund hoher Preise gesunken war. die Forscher betonen, dass ein Tankrabatt das klimapolitische Preissignal schwäche und bedürftige Haushalte nur begrenzt erreiche.

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