Studie: Iran-Krieg drückt auf Verbraucherstimmung

Tankstelle (Archiv)

Der Iran-Krieg beeinträchtigt die Verbraucherstimmung

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Einleitung

Der iran-Krieg wirkt sich negativ auf die Verbraucherstimmung in Deutschland aus. Der Konsumklima-Indikator der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sinkt für April auf -28,0 Punkte,wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Dies liegt unter dem revidierten Vormonatswert von -24,8 Punkten.

Hauptteil

Die Einkommenserwartungen der Verbraucher trüben sich infolge von Inflationsängsten spürbar ein. Sie fallen um 12,6 Punkte und liegen nun bei -6,3 Punkten. Diese Entwicklung wird laut der Konsumklimastudie durch die Eintrübung der Konjunkturerwartungen und die gestiegenen Energiepreise beeinflusst, die die Preiserwartungen der Bevölkerung ansteigen lassen.

Die Anschaffungsneigung zeigt sich mit -10,9 Punkten nur moderat verändert im Vergleich zum Vormonat. Die Sparneigung, die im Februar einen Höchststand seit 2008 erreichte, bleibt im März stabil bei 18,5 Punkten.

Hintergrund

Rolf Bürkl vom Nürnberg Institut für marktentscheidungen (NIM) erklärte, dass die geopolitischen Ereignisse im Iran die Anschaffungs- und Sparneigung bisher wenig beeinflussen. Jedoch erwarten die Verbraucher, dass die Inflation durch gestiegene Energiepreise zunimmt und die wirtschaftliche Erholung gebremst wird. 60 Prozent der deutschen gehen davon aus,dass die Preise für Öl,Gas und Benzin dauerhaft hoch bleiben,was die Verbraucherstimmung belastet.

Die studie zeigt zudem, dass die Verunsicherung der Konsumenten durch den Iran-Krieg zunimmt. Über 90 Prozent der Befragten,die eine Verschlechterung ihrer Einkommenssituation erwarten,glauben,dass die Welt in den kommenden Jahren unsicherer wird.

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