Stromerzeugung aus Solar und Erdgas erreicht neue Höchstwerte

Solarzellen (Archiv)

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr, so Destatis

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Stromerzeugung in Deutschland 2025

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist, was einem Anstieg von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Erneuerbare und konventionelle energieträger

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung betrug 58,6 Prozent, während die Strommenge aus erneuerbaren Quellen mit 256,9 Milliarden Kilowattstunden nahezu unverändert blieb. Die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern stieg um 3,6 Prozent auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden.

Windkraft und Photovoltaik

Die Stromerzeugung aus Windkraft sank um 3,6 Prozent auf 131,3 Milliarden Kilowattstunden, während die Photovoltaik um 17,4 Prozent auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden zulegte.

Wasserkraft und Kohle

Die Stromeinspeisung aus Wasserkraft sank um 22,5 Prozent auf 15,8 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil des Kohlestroms sank leicht auf 22,1 Prozent.

Erdgas und Stromhandel

Die Stromeinspeisung aus Erdgas stieg um 10,2 Prozent auf 70,6 Milliarden Kilowattstunden. Die importierte Strommenge sank um 2,6 Prozent, während die exportierte Menge um 8,7 Prozent zunahm.

Langfristiger Trend

Seit 2023 wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus konventionellen Energieträgern erzeugt. Die tatsächlich im deutschen Stromnetz verfügbare Strommenge betrug 457,6 Milliarden kilowattstunden, 11,7 Prozent weniger als 2018.

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