Rufe nach Digitalabgabe für Tech-Konzerne werden lauter

Computer-Nutzerin auf Facebook (Archiv)

Die Forderung, große Tech-Konzerne stärker an der Finanzierung von Journalismus zu beteiligen, gewinnt an Unterstützung. Laut Funke-Mediengruppe befürworten zunehmend Medienvertreter und Politiker den Vorschlag von Funke-Verlegerin Julia Becker

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Unterstützung für stärkere Beteiligung von Tech-Konzernen an Journalismusfinanzierung wächst

Die Forderung, große Tech-Konzerne stärker an der Finanzierung von Journalismus zu beteiligen, gewinnt zunehmend an Unterstützung. Laut funke-Mediengruppe befürworten immer mehr Medienvertreter und Politiker den Vorschlag von Funke-Verlegerin Julia Becker.

Medienbranche und Politik unterstützen Vorschlag

Jan Ippen, Gründer und Geschäftsführer der Ippen Digital GmbH, bezeichnete Journalismus als Basis der Meinungsbildung, die im internet unter Druck gerate. Er kritisierte eine Marktschräglage bei Neutralität, Verbreitungsmethoden und Erlösverteilung. Die Initiative von Becker sei ein „ernstzunehmender Diskussionsbeitrag“.

Vorschlag einer Digitalabgabe

Becker hatte die bundesregierung aufgefordert, eine Digitalabgabe für Plattformen wie Facebook und Google zu beschließen. Diese Plattformen würden journalistische Inhalte verbreiten und daraus finanzielle Vorteile ziehen, während Redaktionen die aufwendige Produktion leisten. Es gehe um eine medienpolitische Ordnung, die „ins Ungleichgewicht geraten“ sei.

Politische Unterstützung

Stefan Gruhner (CDU), Thüringens Staatskanzleichef und Medienminister, betonte die Bedeutung regionaler Medien für die demokratische Öffentlichkeit. Er hob den Beitrag regionaler Verlage, privater Medienanbieter und Kulturschaffender zur wirtschaftlichen Wertschöpfung und Medienvielfalt hervor.

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