Reiche mahnt Reformkurs im Sozialsystem an

Katherina Reiche am 24.09.2026

Katherina Reiche (CDU) forderte nach der Herbstprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute die Fortsetzung des Reformkurses.<h3></h3>

Gevita Tagesresidenz

Einleitung

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) forderte nach der Herbstprognose der wirtschaftsforschungsinstitute eine konsequente Fortsetzung des ⁣in der Koalition verabredeten‌ Reformkurses. „Die⁤ gute Nachricht ist:‌ wir kommen aus‍ der Stagnationsphase raus. Die Wirtschaft ‌wächst, die Auftragsbestände​ nehmen‌ zu und ​die Stimmung in den Unternehmen verbessert ​sich“, sagte⁢ Reiche der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Hauptteil

Wachstumsfaktoren

Reiche machte das Wachstum​ vor ⁣allem an ‌zwei Faktoren fest. „der Export zieht‍ an, insbesondere ‍in⁣ Europa, und die beiden‍ großen Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung entfalten ⁢ihre Wirkung. jetzt kommt es darauf an, aus diesen Impulsen einen dauerhaften, ⁤selbsttragenden Aufschwung zu machen“,‌ sagte⁢ die Wirtschaftsministerin.

Reform- und Investitionsbedarf

Nach Reiche investiere Deutschland seit Mitte der 1990er‍ Jahre weniger als der OECD-Durchschnitt. „Wir brauchen dringend mehr private Investitionen. Deshalb müssen wir neben den staatlichen Investitionen‍ in Infrastruktur, Verteidigung und Klimaschutz⁤ auch die ‌notwendigen Reformen‌ voranbringen: ‍bei‍ den sozialen Sicherungssystemen, auf dem Arbeitsmarkt ​und bei den Energiepreisen“, mahnte Reiche.

Ausblick

Reiche⁢ betonte, Deutschland habe schon oft bewiesen, dass es gestärkt aus Krisen hervorgehen‍ könne. „Mein Bild ⁣für 2030 ist ein​ Deutschland, das wieder⁣ zur Wachstumslokomotive Europas wird“, sagte Reiche. Sie wünsche sich eine Aufbruchstimmung,die⁢ Mut mache,zu investieren und Neues zu wagen.‌ „Oder, um ⁢es mit Blick auf den neuen Bundestrainer zu sagen: Wir‍ brauchen mehr Klopp und weniger Nagelsmann“, sagte Reiche der „Rheinischen Post“.

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