Auswirkungen des Iran-Kriegs auf Spritpreise
Christian Küchen, hauptgeschäftsführer des „Wirtschaftsverband Fuels und Energie“ (en2x), erwartet länger anhaltende Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Spritpreise in Deutschland. Er erklärte, dass die Preise zwar gesunken seien, jedoch eine extrem volatile Lage herrsche. Die Stabilisierung der Versorgung und der Wiederaufbau beschädigter Raffinerien seien ungewiss.
Globale Ölversorgung betroffen
Küchen betonte, dass nicht nur die Straße von Hormus, sondern das weltweite Angebot betroffen sei. Rund 20 Prozent der Ölversorgung seien durch die Sperrung der Straße von Hormus und beschädigte raffinerien beeinträchtigt. Dies führe zu langfristigen Auswirkungen auf Rohöl und Ölprodukte wie Benzin und Diesel.
Reaktion auf Vorwürfe
Angesichts gestiegener Spritpreise weist der Lobbyverband den Vorwurf der „Abzocke“ an den Tankstellen zurück. Küchen erklärte, dass die Preisentwicklung eine Folge der globalen Marktentwicklung sei. Die internationale Energieagentur spreche von der größten Störung der Ölversorgung in der Geschichte. Die Preise an deutschen Tankstellen reflektierten die Marktpreise für Kraftstoffe und zeigten ähnliche Entwicklungen weltweit.


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