Forderung der Linken an Volkswagen
Die Linke hat den Vorstand von Volkswagen aufgefordert,auf Bonuszahlungen zu verzichten. Die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner erklärte in der „Welt“, dass die Boni zurückgezahlt und als Prämien an die Belegschaft ausgeschüttet werden sollten. Dies wäre ein Zeichen der wertschätzung für die Mitarbeiter, die den Betrieb am Laufen halten.
Kritik an Bonuszahlungen
Schwerdtner kritisierte die Bonuszahlungen als skandalös, da die hart arbeitenden Menschen um ihre Jobs bangen müssten, während das Management hohe Zahlungen erhalte. Diese seien möglich, weil sie sich am Netto-Cashflow orientierten, der durch eingesparte Investitionen gestiegen sei. Schwerdtner bezeichnete dies als „Taschenspielertricks“.
Verantwortung der Konzernführung
die Linken-Chefin sieht die Verantwortung für die wirtschaftliche Misere bei der Konzernführung. Sie kritisierte, dass jahrelang hohe Dividenden ausgeschüttet wurden, anstatt in Forschung und Entwicklung zu investieren. Nun brechen die Gewinne ein, und es werde ein Sparkurs verordnet.
Hintergrund
Am Dienstag meldete Volkswagen massive Gewinneinbrüche für das vergangene jahr. Bis 2030 sollen Kosten gesenkt und konzernweit 50.000 Stellen abgebaut werden. Laut „Handelsblatt“ erhielt der Vorstand insgesamt rund 13,6 Millionen Euro an Jahresboni.











