Regionale inflationsdaten deuten auf Rückgang hin
Rückgang der Inflationsrate in mehreren Bundesländern
Wenige Stunden vor der Veröffentlichung neuer Inflationszahlen durch das Statistische Bundesamt zeigen regionale Daten einen Rückgang der Teuerung. In Bayern sank die Inflationsrate von 2,6 Prozent im Mai auf 2,5 Prozent im aktuellen Monat. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ging die Teuerung von jeweils 2,4 auf 2,1 prozent zurück. Niedersachsen verzeichnete einen Rückgang von 2,8 auf 2,5 Prozent, Hessen von 2,6 auf 2,3 prozent, Brandenburg von 2,8 auf 2,4 Prozent, Sachsen von 2,8 auf 2,3 Prozent, Sachsen-Anhalt von 2,9 auf 2,5 Prozent, Rheinland-Pfalz von 2,7 auf 2,4 Prozent und das Saarland von 3,1 auf 2,8 prozent.Den stärksten Rückgang gab es in Berlin, wo die Inflationsrate von 2,8 auf 2,2 Prozent fiel.
Einfluss sinkender Nahrungsmittelpreise
Ein Grund für den Rückgang sind sinkende Nahrungsmittelpreise. In Nordrhein-Westfalen gingen diese im Jahresvergleich um 0,1 Prozent zurück und lagen damit erstmals seit März 2024 unter dem Vorjahresniveau. Die Energiepreise entwickelten sich unterschiedlich: Während Strom und Gas in NRW zwischen Juni 2025 und Juni 2026 um 4,2 Prozent bzw.1,3 Prozent sanken, stieg der Preis für Heizöl um 16,0 Prozent. Kraftstoffpreise erhöhten sich um 5,6 Prozent, wobei Diesel um 8,3 Prozent und Benzin um 4,7 Prozent teurer wurden, trotz des Tankrabatts.
Bundesweite Prognose
Das statistische Bundesamt hatte für Mai eine bundesweite Inflationsrate von 2,6 Prozent gemeldet. Auf basis der regionalen Daten wird ein Rückgang auf 2,2 bis 2,4 Prozent erwartet. Die Schätzung für die Inflationsrate im Juni wird voraussichtlich gegen 14 Uhr veröffentlicht.



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