handelskonflikt mit den USA
Bundesfinanzminister Lars klingbeil (SPD) sieht keine dauerhafte entspannung im handelskonflikt mit den USA trotz eines Zollurteils des Supreme Courts. „Trotz des Urteils gibt es weiterhin branchenspezifische Zölle in zentralen Sektoren wie Auto und stahl“, sagte klingbeil der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Auswirkungen der Zölle
Klingbeil betonte, dass die Zölle der Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks schadeten, insbesondere den US-Bürgern, die den höchsten Preis zahlen müssten. Er wies darauf hin, dass der ehemalige US-Präsident Trump bereits neue Zölle angekündigt habe, was die Unsicherheit weiter verstärke.
Strategie der Europäischen Union
Der Finanzminister unterstrich die Bedeutung neuer Handelsbeziehungen und Freihandelsabkommen zur Stärkung der europäischen Industrie. „Unsere Antwort bleibt: Wir bauen weltweit neue Handelsbeziehungen auf, schließen Freihandelsabkommen, schützen unsere Industrie und stärken die Unabhängigkeit und Souveränität Europas“, sagte Klingbeil. Er sieht die Europäische Union auf einem guten Weg, insbesondere nach der geschlossenen Haltung in der grönland-Frage, die Trump zum Einlenken bewegt habe. „Diese Haltung brauchen wir weiterhin. Ich will, dass wir Europa so stark machen, dass uns niemand erpressen kann“, betonte Klingbeil.









