Importpreise legen im April kräftig zu

Güterzug (Archiv)

Importpreise im April 2026 um 5,3 Prozent gestiegen Die Importpreise stiegen im April 2026 um 5,3 Prozent im Vergleich zum April 2025. Dies ist der stärkste Anstieg seit Januar 2023

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Importpreise im April 2026

Die Importpreise stiegen im April 2026 um 5,3 Prozent im Vergleich zum April 2025. Dies ist der stärkste Anstieg seit Januar 2023. Im März 2026 lag die Veränderungsrate bei 2,3 Prozent,im Februar 2026 bei -2,3 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent.

Einflussfaktoren auf Importpreise

Der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter um 7,8 Prozent und für Energie um 31,0 Prozent hatte den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung.Besonders Nicht-Eisen-Metalle und deren halbzeug verteuerten sich um 27,6 prozent. Die Preise für importierte Düngemittel stiegen um 22,9 Prozent, beeinflusst durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten. Energiepreise, insbesondere für Mineralölerzeugnisse, Erdöl, Steinkohle und Erdgas, stiegen ebenfalls deutlich.

Veränderungen bei Exportpreisen

Die Exportpreise erhöhten sich im April 2026 um 2,9 prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg der Vorleistungsgüterpreise um 4,3 Prozent hatte den größten Einfluss.Energieexporte verteuerten sich um 27,0 Prozent. Landwirtschaftliche Güter wurden 5,7 Prozent preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat.

Konsumgüter und Nahrungsmittel

Importierte Konsumgüter waren im April 2026 um 1,4 Prozent günstiger als im Vorjahr. Nahrungsmittelpreise sanken um 5,4 Prozent. Besonders Kakaobutter, kakaofett und Kakaoöl verzeichneten einen Preisrückgang von 57,2 Prozent. Exportierte Verbrauchsgüter waren 0,7 Prozent günstiger als im Vorjahr, während Gebrauchsgüter um 1,7 Prozent teurer wurden.

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