IG Metall warnt vor weiterem Stellenabbau bei Thyssenkrupp Steel Europe
Die IG Metall hat davor gewarnt, dass bei thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) mehr Arbeitsplätze wegfallen könnten als die bislang vereinbarten 11.000 Stellen. Die Gewerkschaft verweist dabei auf den bestehenden Sanierungstarifvertrag.
Position der IG Metall
Der Bezirksleiter der IG Metall,Knut Giesler,betonte in der „Rheinischen Post“ (mittwochausgabe),die Vereinbarungen des Sanierungstarifvertrages seien für die Gewerkschaft nicht verhandelbar. Aus Sicht der IG Metall reichten diese Vereinbarungen aus, um den Stahlbereich von thyssenkrupp in eine tragfähige zukunft zu führen.
Giesler forderte das indische Unternehmen Jindal auf, auf Basis dieser Vereinbarungen ein Konzept für die Zukunftsfähigkeit von Thyssenkrupp Steel Europe vorzulegen.
Prüfung durch Jindal
Due-Diligence-Prozess und Vertraulichkeit
Das indische unternehmen Jindal prüft derzeit die Bücher von TKSE. Eine Unternehmenssprecherin erklärte gegenüber der Zeitung, der Due-Diligence-Prozess sei noch nicht abgeschlossen. Mit dem Verkäufer sei eine Vertraulichkeitsvereinbarung getroffen worden.
Jindal könne daher bis zum Abschluss der Verhandlungen keine Stellung zu konkreten Details nehmen. Das Unternehmen beteilige sich grundsätzlich nicht an Spekulationen.
Stellungnahme von Thyssenkrupp
Vertrauliche Gespräche über mögliche Veräußerung
Die Thyssenkrupp AG bestätigte, dass sie sich in vertraulichen Gesprächen mit Jindal Steel International und den Arbeitnehmervertretern über eine mögliche Veräußerung von Thyssenkrupp Steel befindet.
Ein sprecher des Konzerns erklärte, man könne sich zu einzelnen Aussagen, die zum jetzigen Zeitpunkt lediglich einen Zwischenstand darstellten, nicht äußern.Man bat ebenfalls um Verständnis für die laufenden vertraulichen Gespräche.











