EU schwächt Buy-European-Vorgaben ab

EU-Fahnen (Archiv)

Die EU-Kommission plant, ihre "Buy-European"-Regeln abzuschwächen, wie das "Handelsblatt" berichtet

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Die EU-Kommission plant, ihre industriepolitischen Vorhaben im rahmen​ der „Buy-European“-Regeln abzuschwächen. Dies berichtet das „Handelsblatt“. Der neue Entwurf sieht vor, weniger Sektoren zu ⁤schützen und die Kriterien für „Made in EU“ zu lockern. Auch Handelspartner sollen berücksichtigt werden.

Im Entwurf‌ werden Komponenten wie Mikrochips, Sensoren, autonome Fahrsysteme und Cloud-Dienste aus dem Gesetzesvorschlag entfernt. Zuvor waren diese Sektoren noch aufgeführt. Mindestquoten für europäische Chips, Künstliche Intelligenz oder Software-Komponenten in autos sind nicht mehr vorgesehen. Auch der‍ biotech-Sektor und die Robotik wurden⁢ aus dem⁣ Gesetz entfernt.

Die EU-Kommission plant, den Gesetzesentwurf am Mittwoch vorzustellen. Das Gesetz,​ bekannt als „Industrial Accelerator Act“,​ zielt darauf ab, die europäische Industrie zu stärken und vor einer Importwelle ⁣aus china zu schützen. Staatliche Beihilfen sollen ‌an sektorspezifische Quoten für „Made in Europe“ geknüpft werden.

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