Fortschritte bei der Energiewende in Deutschland
Deutschland macht Fortschritte bei der Energiewende. Dies geht aus dem neuen Energiewende-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, über den die Funke-Mediengruppe berichtet. Der Monitor analysiert die Entwicklung zentraler Technologien im zweiten Halbjahr 2025.
Erneuerbare Energien und Speichertechnologien
Laut DIW hat sich die Speicherkapazität der Großbatterien im zweiten Halbjahr 2025 um 0,8 Gigawattstunden erhöht, was einem Zuwachs von gut 25 Prozent entspricht. Großbatterien sichern überschüssigen Solar- und Windstrom für Zeiten geringer Produktion. diese Kapazitätssteigerung hat dazu beigetragen, dass die Zahl der Stunden mit negativen Großhandelspreisen deutlich zurückgegangen ist.
Entwicklung im Heizungs- und Verkehrssektor
Im jahr 2025 entfielen fast die Hälfte der neuinstallationen von Heizungen auf elektrische Wärmepumpen, die insgesamt 2,2 Millionen Anlagen erreichten. Im Verkehrsbereich machten Elektro-Sattelzüge 4,5 Prozent der Neuanmeldungen im zweiten Halbjahr 2025 aus, fast doppelt so viel wie im ersten Halbjahr. Der Anteil neuer E-Fahrzeuge an allen Neuanmeldungen liegt bei Lkw bei 10,9 Prozent und bei Pkw bei 20,4 Prozent. Die Tendenz ist steigend.
Photovoltaik und Windkraft
Die installierte Photovoltaik-Leistung beträgt nun 117 Gigawatt, etwas mehr als die Hälfte der für 2030 vorgesehenen Leistung. Auch die Windkraft an Land ist 2025 gewachsen, jedoch besteht noch ein größerer Abstand zum Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Studienautor Wolf-Peter Schill betont,dass trotz Fortschritten in vielen Bereichen das Tempo für Klimaschutz und Energiesouveränität nicht ausreicht.











