Unternehmensinsolvenzen im April 2026
Im April 2026 registrierten die deutschen Amtsgerichte 2.276 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Dies entspricht einem Anstieg von 7,1 Prozent im Vergleich zum vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Die Statistik berücksichtigt Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts,sodass der tatsächliche Antrag oft drei Monate zuvor gestellt wurde.
Entwicklung im Jahresverlauf
Von januar bis April 2026 wurden insgesamt 8.551 Unternehmensinsolvenzen beantragt, was einem Anstieg von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Gläubigerforderungen aus diesen Insolvenzen beliefen sich auf rund 13,9 Milliarden Euro.Im Vergleichszeitraum 2025 lagen die Forderungen bei 22,5 Milliarden Euro. der Rückgang der Forderungen trotz steigender Insolvenzzahlen ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen betroffen waren.
Insolvenzhäufigkeit nach Branchen
bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Zeitraum Januar bis April 2026 insgesamt 24,1 Unternehmensinsolvenzen. Die höchste Insolvenzhäufigkeit verzeichnete der Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 43,9 Fällen je 10.000 Unternehmen, gefolgt vom Gastgewerbe mit 41,2 Fällen und dem baugewerbe mit 35,6 Insolvenzen.
Verbraucherinsolvenzen
Im April 2026 wurden 6.488 Verbraucherinsolvenzen registriert, ein Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Von Januar bis april 2026 wurden 26.167 Verbraucherinsolvenzen gemeldet,was einem anstieg von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht,so die Behörde.



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