Neuzulassungen von Personenkraftwagen im März 2026
Im März 2026 wurden in deutschland 294.161 fabrikneue Personenkraftwagen zugelassen. Dies entspricht einem Anstieg von 16,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. im ersten Quartal insgesamt ergab sich ein Zulassungsplus von 5,2 prozent. Der Anteil der gewerblichen Zulassungen stieg um 13,0 Prozent auf 65,0 Prozent, während die privaten Neuzulassungen um 22,2 Prozent zunahmen.
Marktentwicklung bei deutschen Automarken
Bei den deutschen Automarken verzeichnete Smart mit einem Plus von 189,6 Prozent die stärkste Steigerung, obwohl ihr Anteil an den Neuzulassungen nur 0,2 Prozent betrug. Zweistellige Zuwächse gab es bei Opel (+43,0 Prozent/4,7 prozent),Mini (+42,3 Prozent/1,2 Prozent),Audi (+25,0 Prozent/7,5 Prozent) und BMW (+16,5 Prozent/8,3 Prozent). Ford (+8,7 Prozent/3,2 Prozent) und VW (+3,2 Prozent/17,9 Prozent) erzielten ebenfalls Zulassungssteigerungen. Rückgänge zeigten sich bei porsche (-12,1 Prozent/1,0 Prozent) und MAN (-47,6 Prozent/0,0 Prozent). VW erreichte mit 17,9 Prozent den größten Markenanteil an den Neuzulassungen.
Entwicklung bei Importmarken
Unter den Importmarken stachen Lynk & Co. und Aston Martin mit extremen prozentualen Steigerungen hervor, ihr Neuzulassungsanteil blieb jedoch gering. Skoda und Hyundai erzielten zweistellige Zuwächse, während Seat einen Rückgang verzeichnete. BYD, Leapmotor, Tesla, XPENG und Alpine konnten dreistellige Zugewinne verbuchen. Maxus und NIO mussten hingegen deutliche Rückgänge hinnehmen. Skoda war mit einem Neuzulassungsanteil von 8,4 Prozent die stärkste Importmarke.
Segmentverteilung der Neuzulassungen
37,1 Prozent der Neuwagen waren suvs zuzuordnen, was einem Anstieg von 29,0 Prozent entspricht. Das zweitstärkste Segment war die Kompaktklasse mit 13,5 prozent (+5,4 Prozent), gefolgt von den Kleinwagen mit 12,2 Prozent (+11,0 Prozent).Das Segment Mittelklasse verzeichnete ein Plus von 20,4 Prozent (8,6 Prozent). Steigende Zulassungszahlen gab es auch bei Mini-Vans (+16,4 Prozent/0,8 Prozent), Geländewagen (+13,9 Prozent/10,3 Prozent), Wohnmobile (+12,0 prozent/3,0 Prozent), Utilities (+9,6 Prozent/4,4 Prozent) und Minis (+7,4 prozent/1,8 Prozent). Die Obere Mittelklasse blieb mit +0,1 Prozent auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Rückgänge verzeichneten die Segmente Oberklasse (-18,0 Prozent/0,4 Prozent), Sportwagen (-9,3 Prozent/0,7 Prozent) und Großraum-Vans (-3,3 Prozent/1,7 Prozent).
Entwicklung der Antriebsarten
70.663 Neuwagen waren Elektro-pkw (BEV), was einem Plus von 66,2 Prozent und einem Anteil von 24,0 Prozent entspricht. 117.846 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 40,1 prozent (+16,2 Prozent),darunter 29.996 Plug-in-Hybride (+13,0 Prozent/10,2 Prozent). 22,8 Prozent der neuzulassungen waren Benziner (66.959 Pkw), deren Anzahl um 4,9 Prozent zurückging. 37.664 Diesel-pkw waren mit -0,6 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 12,8 Prozent.1.015 flüssiggasbetriebene Pkw (-18,9 Prozent/0,3 Prozent) und ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) wurden neu zugelassen. Für die Antriebsarten erdgas und Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.
Entwicklung bei Nutzfahrzeugen und Krafträdern
Bei den Nutzfahrzeugen zeigte sich im März eine positive Entwicklung mit zweistelligen Zuwachsraten bei den Zugmaschinen (+26,5 Prozent), darunter Sattelzugmaschinen (+32,2 Prozent), den Kraftomnibussen (+12,0 Prozent) und den Sonstigen Kraftfahrzeugen (+33,8 Prozent). Lediglich die Lastkraftwagen (Lkw) gingen um 1,9 Prozent zurück. Bei den Krafträdern gab es ein zulassungsplus von 45,5 Prozent.Insgesamt wurden im März 358.592 Kraftfahrzeuge (+16,7 Prozent) und 28.816 Kfz-Anhänger (+12,5 Prozent) neu zugelassen.
gebrauchtfahrzeugmarkt
Im Berichtsmonat wechselten 9,3 Prozent mehr Gebrauchtfahrzeuge den Besitzer. Zudem wurden 41.082 Kfz-Anhänger (+9,5 Prozent) umgemeldet.



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