Dax startet leicht im Minus – geringer Inflationsanstieg erwartet

Frankfurter Börse

Dax startet am Freitag mit leichten Verlusten - Anleger erwarten nur einen geringen Anstieg der Inflation

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Dax startet mit leichten Verlusten in den Handelstag

Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche leitindex Dax mit 23.990 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortag. An der Spitze der Kursliste standen Rheinmetall, Porsche und Siemens Energy, während die Aktien von SAP, Infineon und der Deutschen Bank am unteren Ende notierten.

Inflationsdaten im Fokus

Im Mittelpunkt des Börsentages steht die vorläufige Inflationsrate für den August. Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners erklärte, dass Anleger und Analysten im Monatsvergleich mit konstanten Preisen rechnen. Da die Preise im August des vergangenen jahres gefallen sind, wird dennoch mit einem moderaten Anstieg der Jahresrate gerechnet.

Entwicklung an den US-Börsen

Der US-Leitindex S&P 500 erreichte am Vortag ein weiteres Rekordhoch. Gleichzeitig fiel der zugehörige Volatilitätsindex VIX auf ein Jahrestief. Diese Entwicklung deutet laut Altmann darauf hin, dass Anleger an der Wall Street aktuell wenig besorgt sind und mit einer Fortsetzung des ruhigen und positiven Marktumfeldes rechnen.

aktuelle Situation beim Dax

Beim Dax bleibt das bekannte Muster bestehen. Laut Altmann scheint der Weg nach oben derzeit versperrt zu sein. Sobald der Index unter die Marke von 24.000 Punkten fällt,treten jedoch Käufer in den Markt. Es sei gut vorstellbar,dass sich diese Kaufschwelle sukzessive nach unten verschiebt. Die positive Stimmung der Wall Street überträgt sich derzeit nicht auf den Dax. Während der Dax im zweiten Halbjahr bislang um 0,55 Prozent zulegen konnte, verzeichnete der S&P 500 im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 4,8 Prozent.

Euro und Ölpreis schwächer

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1670 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8569 Euro zu haben war. Der Ölpreis gab ebenfalls nach: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,17 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 45 Cent oder 0,7 Prozent im Vergleich zum Schluss des vorherigen Handelstags.

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