Dax lässt geringfügig nach – Autohersteller im Aufwind

Frankfurter Börse

Der Dax verzeichnete am Dienstag einen leichten Rückgang

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Dax-Entwicklung am Dienstag

Der Dax verzeichnete am Dienstag einen leichten Rückgang. Zum ​Xetra-Handelsschluss wurde der Index⁣ mit 24.986 Punkten berechnet, was einem Minus ⁣von⁣ wenigen Punkten im vergleich zum Vortagesschluss entspricht.

Marktanalyse

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, kommentierte die ‌Situation: „Die ‍Verunsicherung im zollthema bleibt am zweiten Handelstag der Woche ⁢groß.“ Er betonte, dass die zentrale Frage sei, wie ein Abkommen zwischen den USA und der⁣ Europäischen union vereinbart werden könne, wenn es keine Klarheit gebe. Zusätzlich belaste die⁢ Situation im ⁢Nahen Osten und der ‍Druck auf die‌ softwarebranche durch die Künstliche Intelligenz die Stimmung. ⁣“der Aktienmarkt wird derzeit von ‍zu vielen unterschiedlichen Seiten in die ⁢Zange genommen“, so‍ Lipkow. Investoren blieben vorsichtig optimistisch,aber in ihrer ⁣Aktienauswahl sehr selektiv. Neue Handels- und Zollstreitigkeiten könnten‌ die Konjunkturerholung in Deutschland eintrüben.

Gewinner und verlierer ‌im ‌Dax

In der aktuellen⁤ marktlage⁢ gehörten Autohersteller und Zulieferer ⁣zu den Gewinnern⁢ im Dax, da die neuen US-Strafzölle unter den ursprünglich vereinbarten ⁤Sätzen liegen. „Insgesamt sind⁤ die Anleger nicht von den neuen Zöllen beeindruckt, sondern von den potenziellen ‌Konflikten, ⁤die daraus ​entstehen ​könnten“, erklärte ⁣Lipkow.​ Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Continental und Symrise an der Spitze der‍ Handelsliste, während⁢ die Aktien ⁢von ‍Fresenius⁤ medical Care und MTU am tabellenende zu finden waren.

Entwicklung der Energiepreise

der Gaspreis ⁣sank ebenfalls: Eine Megawattstunde Gas ⁢zur Lieferung‌ im März kostete​ 31 Euro, was einem Rückgang von ‌drei Prozent im⁤ Vergleich ⁢zum ⁤Vortag entspricht. dies‌ impliziert ‍einen‌ Verbraucherpreis von mindestens acht bis zehn Cent pro kilowattstunde ⁤inklusive Nebenkosten und steuern,​ sollte das Preisniveau dauerhaft so​ bleiben.

Der Ölpreis⁢ verzeichnete ebenfalls einen Rückgang: Ein⁢ Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag 71,05 US-Dollar, 44 Cent oder 0,6⁤ Prozent weniger ​als am Schluss⁢ des vorherigen Handelstags.

Währungsentwicklung

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte am ⁣Dienstagnachmittag kaum Veränderungen. Ein⁤ Euro kostete ⁤1,1787 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8484 Euro zu haben war.

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