CDU unterstützt Söders Vorstoß zur früheren Körperschaftsteuersenkung
CSU-Chef Markus Söder fordert, die geplante Senkung der Körperschaftsteuer auf das Jahr 2026 vorzuziehen. In der CDU findet dieser Vorstoß Unterstützung.Bilger: Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland
Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger (CDU), erklärte der "Bild" (Dienstagausgabe), die Wirtschaft müsse wieder auf den Wachstumspfad gebracht und der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden. Dies müsse 2026 oberste Priorität habenCSU-vorstoß zur früheren Körperschaftsteuersenkung erhält Unterstützung in CDU
Die Forderung des CSU-Vorsitzenden Markus Söder, die geplante Senkung der Körperschaftsteuer von 2028 auf 2026 vorzuziehen, findet in der CDU Zustimmung. Vertreter der Unionsparteien und Wirtschaftsverbände sprechen sich für rasche steuerliche Entlastungen für Unternehmen aus.
Reaktionen aus der Unionsfraktion
Der erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger (CDU), sagte der „Bild“ (Dienstagausgabe), die Wirtschaft müsse wieder auf den Wachstumspfad gebracht und der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden.Dies müsse im Jahr 2026 oberste Priorität haben. Das Vorziehen der Reduzierung der Körperschaftsteuer würde dabei helfen. Man solle den Vorschlag in der Koalition prüfen, auch mit Blick auf die Finanzierbarkeit.
Söder hatte am Sonntag in der „Bild“ gefordert, die ab 2028 geplante Senkung der Körperschaftsteuer bereits 2026 umzusetzen. Unterstützung kommt auch von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Er erklärte, es müsse rasche steuersenkungen geben. Die Menschen in Deutschland, insbesondere mit kleinen und mittleren Einkommen, müssten entlastet werden. Im Koalitionsvertrag sei vereinbart,zur Mitte der Legislaturperiode eine große Einkommensteuerreform auf den Weg zu bringen. Daran müsse festgehalten werden.
Zustimmung aus der Wirtschaft
Deutsche Industrie- und Handelskammer
Unterstützung erhalten die Unionspolitiker von Unternehmensverbänden. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), sagte der „Bild“, ein Vorziehen der Steuersenkung und damit eine sofortige Entlastung schon in diesem jahr würde der Wirtschaft wichtige Impulse für Investitionen geben.In der aktuellen Krise zähle für die Unternehmen jeder Monat,erklärte Melnikov. Die Regierung müsse mehr tun, um das Wachstum zu stärken. Die geplante Steuersenkung wäre nach ihren worten ein wichtiges Signal in diese Richtung.
Chemieverband VCI
Auch Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), sprach sich in der „Bild“ für rasche Entlastungen aus. „Berlin muss die Steuern jetzt senken“, sagte er. Andernfalls verliere Deutschland den Anschluss und Arbeitsplätze an das ausland. Jeder Tag des Wartens sei ein Tag gegen den standort. Die Industrie leide bereits heute, nicht erst in zwei Jahren.











