Auftragsbestand der Industrie in Deutschland gestiegen
Der reale Auftragsbestand der Industrie in Deutschland ist im Dezember 2025 gegenüber November saison- und kalenderbereinigt um 1,2 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhte sich der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahresmonat kalenderbereinigt um 7,0 Prozent.
Entwicklung in verschiedenen Branchen
Der Anstieg im Dezember 2025 ist vor allem auf den Zuwachs im Sonstigen Fahrzeugbau, einschließlich Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge, zurückzuführen. Hier stieg der Auftragsbestand um 4,5 prozent gegenüber dem Vormonat. Auch die Herstellung von Metallerzeugnissen verzeichnete einen Anstieg von 5,4 Prozent. In der Automobilindustrie sank der Auftragsbestand hingegen um 2,9 Prozent.
In- und Auslandsaufträge
Die offenen Aufträge aus dem Inland stiegen im Dezember 2025 um 3,0 Prozent gegenüber November, während der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland unverändert blieb.
Hersteller von Investitions-, Vorleistungs- und Konsumgütern
Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg der Auftragsbestand im Dezember um 1,2 Prozent. Im Bereich der Vorleistungsgüter gab es einen Anstieg von 0,8 Prozent, und bei den Herstellern von Konsumgütern erhöhte sich der Auftragsbestand um 2,7 Prozent.
Reichweite des Auftragsbestands
Die Reichweite des Auftragsbestands stieg im Dezember auf 8,2 Monate, verglichen mit 8,0 Monaten im November 2025.Bei den Herstellern von Investitionsgütern erhöhte sich die Reichweite auf 11,2 Monate, bei den Vorleistungsgütern auf 4,4 Monate und bei den Konsumgütern auf 3,9 Monate.










