Zwei Männer aus Kassel wegen Terrorvorbereitung festgenommen

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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt haben zwei Männer wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festnehmen lassen

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Zwei Männer wegen Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festgenommen

Festnahmen an Flughäfen Hannover und Stuttgart

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) haben zwei Männer wegen des verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festnehmen lassen.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um deutsche Staatsangehörige im Alter von 27 und 18 Jahren.Sie wurden am Donnerstag an den Flughäfen Hannover und Stuttgart festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Dies teilten die Behörden am Freitag mit.

Vorwurf der geplanten ausreise nach Syrien

Mutmaßliche Anbindung an islamistische Szene

den beschuldigten mit Bezügen in die islamistische Szene wird vorgeworfen,nach Syrien ausreisen zu wollen. Dort sollen sie sich mutmaßlich ausbilden lassen und an Kampfhandlungen teilnehmen wollen.

Die geplante Ausreise konnte nach Angaben der behörden durch intensive polizeiliche Maßnahmen unter einbeziehung von Spezialeinsatzkräften verhindert werden.

Durchsuchungen in Kassel und landkreis Kassel

Sicherstellung von Waffen,propagandamaterial und Datenträgern

Bei Wohnungsdurchsuchungen in Kassel und im Landkreis Kassel wurden unter anderem eine Armbrust,flyer und Broschüren mit Bezug zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS),Bargeld sowie diverse Mobiltelefone und Datenträger sichergestellt.

Beteiligte Behörden und Stand der Ermittlungen

bundeslandübergreifende Zusammenarbeit

An den Ermittlungen mit bundeslandübergreifenden Bezügen waren neben dem Hessischen Landeskriminalamt und dem polizeipräsidium Nordhessen auch Kräfte der Bundespolizei, des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Frankfurt beteiligt.

Die Behörden erklärten, dass zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefährdung für die Bevölkerung bestanden habe. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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