Welthungerhilfe warnt vor weiteren Kürzungen bei humanitären Hilfen

Mathias Mogge (Archiv)

Die Welthungerhilfe warnt vor Kürzungen bei humanitären Hilfen und in der Entwicklungspolitik. Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, bezeichnete die Kürzungen der Bundesregierung als problematisch

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Warnung der Welthungerhilfe

Die welthungerhilfe hat vor weiteren Kürzungen bei humanitären Hilfen und in der Entwicklungspolitik gewarnt. Mathias Mogge, Generalsekretär der Organisation, bezeichnete die Kürzungen der Bundesregierung als problematisch. Diese stünden im Widerspruch zu dem international vereinbarten Ziel,den Hunger bis 2030 zu beenden.

Hintergrund und auswirkungen

Mogge betonte, dass Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe zentrale Investitionen in globale Stabilität und Sicherheit seien.Laut der Welthungerhilfe gehören Kriege und Konflikte zu den wichtigsten Hungertreibern weltweit. Im Jahr 2024 lösten sie 20 Ernährungskrisen aus, von denen fast 140 Millionen Menschen betroffen waren. Mogge warnte, dass sich diese Zahlen durch aktuelle Kriege im nahen und Mittleren Osten vervielfachen könnten.

Rüstungsindustrie und Waffenhandel

Das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (Sipri) berichtete, dass das Volumen der zwischen Staaten gehandelten schweren Kriegswaffen im Fünfjahreszyklus 2021 bis 2025 um 9,2 Prozent gestiegen ist. die europäischen Staaten haben ihre einfuhren von Panzern, Artillerie und anderen Waffen mehr als verdreifacht. deutschland wurde mit einem Anteil von 5,7 Prozent zum viertgrößten Waffenexporteur.

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