VKU warnt nach Anschlag in Berlin vor fehlendem vollständigen Schutz der Energieinfrastruktur
Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) darauf hingewiesen, dass es keinen vollständigen Schutz der gesamten Energieinfrastruktur in Deutschland gebe.
Eine Sprecherin des Stadtwerkeverbands sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben), eine hundertprozentige Sicherheit könne es nicht geben. Die Netzbetreiber in Deutschland stellten zwar jeden Tag die Versorgung sicher, gleichwohl sei es nicht möglich, die weitverzweigte, flächendeckende Versorgungsinfrastruktur vollständig gegen derartige gezielte Angriffe zu schützen.
Empfehlungen für Verbraucherinnen und Verbraucher
Vorsorge für mögliche Ausfälle
Der VKU empfiehlt den Verbrauchern, Vorsorge für mögliche Ausfälle der Stromversorgung zu treffen. Bürgerinnen und Bürger sollten nach Angaben der Sprecherin die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe für Vorsorgemaßnahmen in unterschiedlichen Notsituationen beherzigen.
Struktur des Energiesystems in Deutschland
Dezentrale und redundante ausrichtung
Nach Angaben des VKU verfügt Deutschland generell über ein sehr dezentrales und redundant aufgestelltes Energiesystem. Selbst wenn ein wichtiges Betriebsmittel ausfalle, solle im Regelfall die Versorgung stabil bleiben. Deshalb seien etwa in großen umspannwerken meist zwei Transformatoren vorhanden.











