Aktuelle Lage der ukrainischen Energieinfrastruktur
Der ukrainische Energieexperte Oleksandr Kharchenko beschreibt die Situation der Energieinfrastruktur nach den jüngsten russischen Luftangriffen als „extrem gefährlich und kritisch“.
Schäden und Herausforderungen
Kharchenko erklärte, die Lage sei komplizierter als je zuvor seit Beginn der russischen Invasion vor vier Jahren. In Kiew wurde eines der drei zentralen Heizkraftwerke so schwer beschädigt, dass die Reparatur mehrere Monate dauern werde. „Wenn man so viele Treffer bekommt,kann nichts mehr stabil sein“,sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Historische Dimension
Kharchenko betonte,dass es seit dem Zweiten Weltkrieg weltweit keine so massiven und gezielten Angriffe auf die Energieinfrastruktur eines Landes gegeben habe. Die Technik sei heute wesentlich komplizierter als vor 80 Jahren, was die Herausforderungen zusätzlich verstärke.
Optimismus trotz Schwierigkeiten
Trotz der schwierigen Lage bleibt Kharchenko optimistisch.Er betont, dass es möglich sei, mit kreativen und unkonventionellen Lösungen die Netze aufrechtzuerhalten. „Sie werden es nicht schaffen, uns kollabieren zu lassen“, so Kharchenko.











