Über 300 humanitäre Helfer in 2025 getötet

DRK-Helfer (Archiv)

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, fordert besseren Schutz humanitärer Helfer. Im vergangenen Jahr wurden über 300 Helfer weltweit getötet, darunter viele der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, so Gröhe

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Hermann Gröhe fordert besseren Schutz für humanitäre Helfer

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, hermann Gröhe, hat die hohe Zahl getöteter humanitärer Einsatzkräfte in weltweiten Konflikten kritisiert und eine stärkere Durchsetzung des völkerrechtlichen Schutzes gefordert.

Hohe Zahl getöteter Helfer

Im vergangenen Jahr wurden laut Gröhe über 300 Helfer während ihres Einsatzes getötet, darunter viele Mitarbeiter der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Dies sei ein „untragbarer Zustand“, erklärte er gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Missachtung humanitärer Grundregeln

Gröhe betonte, dass hinter den Zahlen nicht nur Einzelschicksale stünden, sondern eine generelle missachtung humanitärer Grundregeln. Die Helfer, die unter schwierigen bedingungen das Leid anderer lindern wollten, seien ein Sinnbild für Mitmenschlichkeit. Es sei von großer Bedeutung, dass das humanitäre Völkerrecht wieder mehr Geltung erlange und umfassend durchgesetzt werde.

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