Stiftung verdoppelt Ministeriumsgelder für Gedenkstättenfahrten

Konzentrationslager Auschwitz (Archiv)
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Die Bethe-Stiftung hat die Mittel des Bundesbildungsministeriums für das Programm "Jugend erinnert" verdoppelt

Verdopplung der Fördermittel für Gedenkstättenfahrten

die bethe-Stiftung hat die Mittel des Bundesbildungsministeriums für das Programm „Jugend erinnert“ verdoppelt. Dies teilte das Ministerium am Dienstag mit.Das Fördervolumen aus dem Kinder- und Jugendplan des bundes wurde von 1,75 Millionen Euro auf rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr erhöht. Diese Mittel sind für Gedenkstättenfahrten von Jugendgruppen vorgesehen.

Wichtigkeit der Erinnerungskultur

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) betonte die Bedeutung der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus, insbesondere in einer Zeit, in der nur noch wenige Zeitzeugen des Holocaust leben. Der Austausch mit Jugendlichen, die bereits an einer Gedenkstättenfahrt teilgenommen haben, zeige, wie wertvoll es sei, Geschichte an authentischen Orten zu erfahren. prien erklärte: „Es ist ein starkes Signal, dass wir gemeinsam mit der Bethe-Stiftung die Mittel für Gedenkstättenfahrten verdoppeln können und damit künftig noch mehr junge Menschen eine solche Erfahrung ermöglichen.“

Engagement der Bethe-Stiftung

Erich und Roswitha Bethe,Gründer der stiftung,erklärten,dass die Unterstützung und Organisation von gedenkstättenfahrten seit 2010 der Hauptförderschwerpunkt ihrer Stiftung sei. Sie haben bisher mehr als 40.000 Schülern aus 12 Bundesländern den Besuch der Vernichtungslager Auschwitz, Belzec, Treblinka, Sobibor und Majdanek ermöglicht.“Wir hoffen dazu beizutragen, dass sich solche Verbrechen auch nicht ansatzweise wiederholen“, so die Gründer der Stiftung.


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