Russisches Kriegsschiff führt Schießübung im Ärmelkanal durch
Ein russisches Kriegsschiff hat am Montag eine Schießübung mit scharfer Munition im Ärmelkanal abgehalten. Das britische verteidigungsministerium teilte dies am Dienstag mit.
Details zur Übung
Der Vorfall ereignete sich rund 40 Seemeilen südlich von Plymouth, am selben Tag, an dem Andy Burnham zum Premierminister ernannt wurde. Die Fregatte „Neustraschimy“ gab nach Angaben aus London überraschend bekannt, dass sie ihre Bordgeschütze einsetzen werde. ein britisches Begleitschiff, die „HMS Tyne“, wurde aufgefordert, sich in sicherer Entfernung zu positionieren. Daraufhin wich das Patrouillenboot aus, sodass die russische Einheit um 9:30 Uhr Ortszeit ein halbstündiges Schießtraining in internationalen Gewässern südlich von Großbritannien absolvieren konnte.
Hintergrund
russische Kriegsschiffe sind in diesem Jahr bereits mehrfach in der Nähe von großbritannien gesichtet worden. Im Vormonat hatte die Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ Warnschüsse in der Nähe einer britischen Segelyacht südlich der Isle of Wight abgegeben. Ein solches Manöver mit kurzfristiger Ankündigung in internationalen gewässern nahe eines anderen Staates ist selten. Üblicherweise werden solche Übungen rechtzeitig angekündigt. Welche Waffen bei der Übung tatsächlich zum Einsatz kamen, wurde nicht bekannt gegeben.



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