Rotes Kreuz: „Lage im Sudan eine der schlimmsten weltweit“

Hermann Gröhe (Archiv)

Vor der in Berlin am Mittwoch stattfindenden Geberkonferenz zum Sudan hat DRK-Präsident Hermann Gröhe ein verheerendes Bild der Lage in dem afrikanischen Land gezeichnet. "Die humanitäre Lage in Sudan ist eine der schlimmsten weltweit und das seit mehreren Jahren.

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Geberkonferenz zum⁣ Sudan: DRK-Präsident Gröhe warnt vor humanitärer Krise

Vor ⁢der‍ Geberkonferenz ‌zum Sudan​ in Berlin hat Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen‌ Roten Kreuzes (DRK), die ernste Lage in dem afrikanischen land hervorgehoben. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe beschrieb Gröhe die humanitäre Situation als eine der‌ schlimmsten weltweit.

Humanitäre Notlage im Sudan

Laut Gröhe sind rund 33 Millionen Menschen im Sudan auf humanitäre​ Hilfe angewiesen, und etwa ⁣13 Millionen Menschen ‍befinden ⁢sich ​auf der Flucht. ‍“Das​ Leid, von dem‌ unsere Schwestergesellschaft berichtet, ist⁤ unvorstellbar“, sagte Gröhe.

Forderung nach mehr Unterstützung

Gröhe betonte ⁤die Notwendigkeit erhöhter internationaler Unterstützung für den Sudan. „Die Menschen in Sudan brauchen nicht ⁣nur mehr Aufmerksamkeit sowie Schutz und Sicherheit. ‌Auch mehr Unterstützung ​ist ​dringend erforderlich“, erklärte er. Gröhe äußerte‍ Bedauern über die Halbierung der Mittel im⁣ Bundeshaushalt ⁤für‌ humanitäre Hilfe,die das DRK dazu zwingt,seine Hilfe ⁣in dem krisengeplagten Land zu reduzieren.

Zusammenarbeit mit dem Sudanesischen Roten Halbmond

Das DRK arbeitet eng mit dem Sudanesischen Roten ⁤Halbmond (SRH) zusammen,der‌ bereits 8,3⁤ millionen Menschen mit Nothilfe erreicht hat. In einer Erklärung des DRK​ wird ‌auf den Mangel ⁣an ⁤ausreichender Gesundheitsversorgung,Notunterkünften,sauberem Wasser und Lebensmitteln hingewiesen. ⁢Seit Beginn des Konflikts vor drei Jahren sind ⁣22 Mitarbeiter des SRH im‍ Einsatz ums Leben gekommen.

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