RKI meldet fast 12.000 hitzebedingte Sterbefälle

Krankenhaus (Archiv)

Schätzungsweise 11.900 Menschen sind in Deutschland diesen Sommer an den Folgen der Hitze gestorben

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Hitzeopfer in Deutschland

Schätzungsweise 11.900 Menschen sind in diesem Sommer in Deutschland aufgrund von Hitze gestorben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab am Donnerstag bekannt, dass der größte Teil dieser Todesfälle, etwa 9.600, auf die besonders heiße Kalenderwoche Ende Juni zurückzuführen ist. Die Auswirkungen der Hitzeperiode zeigten sich in einer erhöhten Mortalität in der 26. Kalenderwoche und der Folgewoche.

Erhebungsmethoden und Betroffene

Die Daten zur hitzebedingten Mortalität werden parallel zu den Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes erhoben, wobei ein Verzug von mehreren Tagen besteht. Der Bericht umfasst Schätzungen der hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen 15 bis 30/2026. Besonders betroffen sind ältere Menschen ab 75 Jahren, wobei mehr Frauen als Männer starben. Dies ist auf den höheren Frauenanteil in den älteren Altersgruppen zurückzuführen.

Temperaturdaten und Mortalität

Die Analyze basiert auf Lufttemperaturdaten von 52 Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes. laut RKI ist ab einer Wochenmitteltemperatur von etwa 20°C ein Anstieg der Gesamtmortalität zu erwarten.

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