Polizeigewerkschaft wirbt für bundesweites Böllerverbot

Feuerwerksverkauf am 29.12.2025

Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, Benjamin Jendro, fordert ein Umdenken der Politik beim jährlichen Silvesterfeuerwerk

AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Gewerkschaft der Polizei fordert neue Regeln für Silvesterfeuerwerk

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin hat nach den Vorfällen in der jüngsten Silvesternacht ein Umdenken der Politik beim Umgang mit dem Jahreswechsel gefordert. Der Sprecher der GdP Berlin, Benjamin Jendro, sprach sich für veränderte Rahmenbedingungen beim Silvesterfeuerwerk aus. Man brauche im neuen Jahr andere Voraussetzungen, sagte er dem Nachrichtenportal T-online. Denkbar sei ein bundesweites Böllerverbot oder zumindest drastische Einschränkungen beim Verkauf.

Kritik an Berlins regierendem Bürgermeister Kai Wegner

Jendro äußerte in diesem Zusammenhang Kritik am Berliner Regierungschef Kai Wegner. Der CDU-Politiker hatte sich zuletzt zurückhaltend zu einem Böllerverbot geäußert. Jendro erklärte, man schätze Kai Wegner, doch dieser solle seine persönliche Meinung zum Böllerverbot zurückstellen. Über ein Böllerverbot solle nicht der Regierende Bürgermeister entscheiden, sondern die Bevölkerung.

Einsatzbilanz der Berliner Polizei in der Silvesternacht

In der Silvesternacht waren in Berlin rund 4.300 Polizisten im Einsatz. Nach Angaben der Polizei wurden etwa 30 Beamte verletzt. jendro berichtete, Einsatzkräfte seien gezielt in Hinterhalte gelockt worden, um sie anzugreifen. Er verwies auf die Folgen der krawalle und erklärte, viele Menschen trauten sich in Berlin nicht mehr auf die Straße.

Bewertung der Vorfälle und Einschätzung der GdP

Einsatzzahlen auf Vorjahresniveau

Laut Bilanz der Berliner Polizei bewegten sich die Einsatzzahlen in der silvesternacht etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Für jendro ist dies jedoch kein Anlass zur Entwarnung.Er sagte, die Ereignisse in berlin seien nicht normal und es sei allein den eingesetzten Kollegen zu verdanken, dass es keine Ausschreitungen gegeben habe.

Maßnahmen gegen verbotene Pyrotechnik

Bereits in den Wochen vor Silvester hatte die Berliner Polizei Hunderttausende Stücke verbotener Pyrotechnik aus dem Verkehr gezogen. In der Silvesternacht selbst wurden 800 Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Delikte eingeleitet. Insgesamt wurden 430 Menschen festgenommen, überwiegend vorübergehend.

Artikel teilen


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen