Zunahme der Pkw-Dichte in Deutschland
Zum Jahresanfang 2026 kamen in Deutschland durchschnittlich 593 Pkw auf 1.000 Einwohner. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im Vergleich zum vorjahr sind das drei Autos mehr pro 1.000 Einwohner und fünf mehr als im Jahr 2024. Seit 2008 ist die Pkw-Dichte kontinuierlich gestiegen.
Anstieg der zugelassenen Fahrzeuge
Der Anstieg der Pkw-Dichte ist auf die Zunahme der zugelassenen Autos zurückzuführen. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) waren zum Stichtag 1. Januar 2026 rund 49,5 Millionen Pkw in Deutschland zugelassen, ein Rekordwert. Im Vorjahr waren es noch 49,3 Millionen Autos.
Regionale Unterschiede
Während die Pkw-Dichte in allen Flächenländern im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, ging sie in den stadtstaaten zurück. Die höchste Pkw-Dichte verzeichnete das Saarland mit 649 Autos pro 1.000 einwohner, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 644 und Bayern mit 639. Die geringste Dichte gab es in Berlin mit 330 Autos pro 1.000 Einwohner, Bremen mit 427 und Hamburg mit 432. Sachsen hatte unter den Flächenländern die geringste Dichte mit 544 Autos pro 1.000 Einwohner.
Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Regionen
In ländlichen Regionen ist die Pkw-Dichte tendenziell höher als in städtischen Gebieten. Mögliche Gründe sind die mangelnde Verkehrsinfrastruktur und längere Pendelwege.
Entwicklung der Fahrleistung
Die Fahrleistung ist ebenfalls gestiegen.Im Jahr 2024 legten private Haushalte und die Wirtschaft insgesamt 576,3 Milliarden Kilometer mit dem Auto zurück. Davon entfielen 480,3 Milliarden Kilometer auf private Haushalte und 96,0 Milliarden kilometer auf die Wirtschaft. Im Vergleich zu 2023 stieg die Fahrleistung um 0,9 Prozent, im Vergleich zu 2020 um 7,0 Prozent. Das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 wurde jedoch um 9,9 Prozent unterschritten.


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