Ausgaben für Schülerausbildung 2024 gestiegen
Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2024 durchschnittlich 10.500 Euro pro Schüler an öffentlichen Schulen ausgegeben. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bedeutet dies einen anstieg von rund 700 Euro oder sieben Prozent im Vergleich zu 2023. Dies ist der stärkste Anstieg seit 2019, hauptsächlich bedingt durch gestiegene Personalkosten. Drei Viertel der Gesamtausgaben, etwa 7.900 Euro, entfielen auf Personalkosten. Der restliche Betrag wurde für laufende Sachaufwendungen (1.500 Euro) und Investitionen (1.100 Euro) verwendet.
Unterschiede zwischen Schularten
An allgemeinbildenden Schulen wurden 2024 durchschnittlich 11.300 Euro pro Schüler ausgegeben, was einem Anstieg von 700 Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Ausgaben variierten zwischen den Schularten: An Grundschulen lagen sie bei 9.000 Euro, an Integrierten Gesamtschulen bei 12.500 Euro und an Gymnasien bei 11.700 Euro.
Berufliche Schulen
Die Ausgaben an beruflichen Schulen waren mit 7.600 Euro pro Schüler niedriger, stiegen jedoch um 500 Euro im Vergleich zu 2023.Dies ist vor allem auf den überwiegenden Teilzeitunterricht im dualen Ausbildungssystem zurückzuführen.
Regionale Unterschiede
In allen Bundesländern stiegen die Ausgaben pro Schüler im Jahr 2024. Die höchsten steigerungen verzeichneten bremen, Brandenburg und Hessen mit jeweils 11 Prozent. Berlin hatte mit 13.700 Euro die höchsten Ausgaben, gefolgt von Hamburg mit 13.200 Euro und Bayern mit 11.900 Euro. Sachsen-Anhalt wies mit 9.100 Euro die niedrigsten Ausgaben auf. Unterschiede in der schulstruktur,dem Unterrichtsangebot sowie der schüler-Lehrer-Relation beeinflussen die Ausgabenhöhe in den einzelnen Bundesländern.











