Nettozuwanderung geht deutlich zurück

Menschen (Archiv)

Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland einen Wanderungsüberschuss von etwa 235.000 Personen

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Einleitung

Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland einen Wanderungsüberschuss von rund 235.000 Personen. Dies entspricht einem Rückgang der Nettozuwanderung um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte.

Hauptteil

2025 wurden etwa 1,48 Millionen Zuzüge und 1,25 Millionen Fortzüge über die Grenzen deutschlands registriert.Im Jahr 2024 waren es noch 1,69 Millionen Zuzüge und 1,26 Millionen Fortzüge. damit sank die Zahl der Zuzüge um 13 Prozent, während die Fortzüge um knapp zwei Prozent zurückgingen.Eine Ursache für die geringere Zuwanderung ist der Rückgang der Nettozuwanderung aus den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden. Die Nettozuwanderung aus Syrien sank um 67 Prozent, aus der Türkei um 41 Prozent und aus afghanistan ebenfalls um 41 Prozent. Auch aus der Ukraine ging die Nettozuwanderung um 21 Prozent zurück.

Ein weiterer Grund für die sinkende Nettozuwanderung ist die rückläufige Zuwanderung aus EU-Staaten. Der Wanderungssaldo mit der EU betrug 2025 -54.000 Personen, verglichen mit -34.000 Personen im Vorjahr. Besonders Polen und Bulgarien verzeichneten die größten Wanderungsdefizite gegenüber Deutschland.

Hintergrund

Trotz des Rückgangs trugen zugewanderte Personen aus Asien am meisten zur Nettozuwanderung bei, gefolgt von Menschen aus Europa und Afrika. Bei deutschen Staatsangehörigen ist seit 2005 eine Nettoabwanderung festzustellen. 2025 war der Wanderungsverlust höher als im Vorjahr, mit Hauptzielländern wie der Schweiz, Österreich und Spanien.

Innerhalb Deutschlands gab es 2025 insgesamt 996.000 Wanderungen über die Bundeslandgrenzen, ein Rückgang um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Brandenburg verzeichnete den größten Wanderungsüberschuss, während Berlin die größten Wanderungsverluste hatte.

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