Mikrozensus 2026 gestartet

Menschen auf der Straße (Archiv)

Der Mikrozensus 2026 hat begonnen

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Beginn des Mikrozensus 2026

Der Mikrozensus 2026 hat begonnen. Von Januar bis Dezember wird ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland nach einem statistischen Zufallsverfahren ausgewählt und befragt. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass die ausgewählten Haushalte um ihre Unterstützung gebeten werden.

Themen und Zielsetzung

Die Befragten sollen Auskunft zu Themen wie Familie, Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Migration, Einkommen, lebensbedingungen, Wohnsituation und Internetnutzung geben. Die Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien zur Verfügung.

Unterschiede zum Zensus

Im Gegensatz zum Zensus,der zuletzt 2022 durchgeführt wurde und alle zehn Jahre stattfindet,liefert der Mikrozensus jährlich aktuelle Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Bevölkerung.

Zusatzprogramm Wohnen

Alle vier Jahre werden im Mikrozensus vertiefende Fragen zum Thema Wohnen gestellt. In diesem Jahr geben die Daten aufschluss über Eigentumsquote, Wohnfläche und durchschnittliche mietbelastung der Haushalte in Deutschland.

Europäische Vergleichbarkeit

Der Mikrozensus integriert Fragen zu europaweit durchgeführten Statistiken über Arbeitsmarktbeteiligung, Einkommen, Lebensbedingungen und Internetnutzung. Diese international vergleichbaren Ergebnisse sind wichtig für Maßnahmen zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der EU.

Teilnahme und Durchführung

Haushalte, die für den mikrozensus ausgewählt wurden, werden vom zuständigen Statistischen Landesamt angeschrieben und sind gesetzlich zur Auskunft verpflichtet. Die Befragung kann online, durch Interviewer oder in papierform erfolgen.

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