Vermischtes

Kopilot von FlyDubai-Anschlag identifiziert

Hier sollte das Flugzeug landen: Flughafen Ben Gurion (Archiv)

Ein Kopilot von FlyDubai versuchte letzte Woche, ein Flugzeug von Dubai nach Tel Aviv zum Absturz zu bringen.<h3>Vorfall</h3><h4>Update</h4>

Huk Coburg - Michael Ungelenk

In der letzten Woche versuchte der Kopilot eines FlyDubai-Fluges auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv offenbar, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Nach Angaben des US-Senders CBS News wurde der Mann inzwischen namentlich identifiziert.

Ablauf des Vorfalls

Der Kopilot soll am Mittwoch an Bord den Flugkapitän angegriffen und versucht haben, die Maschine zum Absturz zu bringen. Der Kapitän konnte den Angriff abwehren und die Cockpittür entriegeln, woraufhin Passagiere den kopiloten überwältigten. Zwei außer Dienst befindliche Piloten übernahmen die Kontrolle über das Flugzeug und landeten es notfallmäßig in Tabuk, Saudi-Arabien.

Berichte zum Angriffswerkzeug

In manchen Quellen wird von einem Messer als Angriffswerkzeug berichtet.Andere berichte sprechen von einer Axt, die standardmäßig im Cockpit vorhanden sein soll.

Angaben zur Person und Vorgeschichte

CBS News zufolge handelt es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter von Oman Air. Während seiner Zeit dort habe er radikale Websites besucht, was zu seiner Versetzung an einen Büroarbeitsplatz geführt habe. 2024 verließ er die Airline und wurde später von FlyDubai eingestellt,angeblich ohne dass eine Überprüfung durch die omanische Regierung stattfand. Der Mann ist omanischer Staatsbürger und habe den Großteil seines Lebens außerhalb des Landes gelebt. Seine Mutter sei Syrerin und sein Vater Omaner.

ermittlungen und Überstellung

der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sagte,der Kopilot sei islamistisch radikalisiert worden und habe das Flugzeug mit den Passagieren zum Absturz bringen wollen. Die Ermittlungen laufen, um festzustellen, ob er im Auftrag gehandelt hat. Der Mann wurde inzwischen in die Vereinigten Arabischen Emirate überstellt, wo er von israelischen, saudischen und emiratischen Behörden befragt wird.

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