Staatliche Förderung für umbau von Büros zu Wohnungen
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat ein Förderprogramm mit dem Titel „Gewerbe zu Wohnen“ initiiert. Laut einem Bericht der „Bild“ (Mittwochausgabe) stellt die Regierung dafür 300 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bereit. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Die Details des Programms sollen am Donnerstag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.
Start des programms und Förderbedingungen
Das Programm soll im Sommer starten. Ab dem 1.Juli können Investoren die Förderung beantragen, jedoch nur vor Baubeginn. Pro Wohnung sind bis zu 30.000 Euro Zuschuss möglich, wobei die Gesamtförderung pro Unternehmen auf 300.000 Euro begrenzt ist.
Förderkriterien
Gefördert wird der Umbau von beheizten Gebäuden oder Gebäudeteilen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, in Wohnraum. Dabei muss mindestens eine neue Wohnung entstehen. Die Förderung zielt zudem auf klimagerechte sanierung ab.
Aussagen der Bundesbauministerin
„Leerstand in Zeiten von Wohnraummangel ist ein absolutes No-Go“, sagte Hubertz der zeitung. „Indem wir leerstehende Gewerbeimmobilien zu neuem Leben erwecken, schaffen wir nicht nur Wohnraum.Wir stärken auch die Attraktivität unserer Innenstädte und damit die Lebensqualität der Menschen.“



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