Enge Zusammenarbeit mit den USA
Heeres-Inspekteur Christian Freuding betont die Bedeutung der militärischen Zusammenarbeit mit den USA. „Die Amerikaner haben bei Aufklärung,Logistik,Führungsfähigkeit und weitreichenden Waffensystemen Fähigkeiten,die uns momentan noch fehlen“,sagte er dem „Handelsblatt“.
Transatlantische Partnerschaft
Freuding unterstreicht die Notwendigkeit des schulterschlusses mit den USA, um im transatlantischen Verbund den frieden durch Abschreckung zu wahren. Zu seinem amerikanischen Ansprechpartner, dem Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, pflegt er eine enge Beziehung. „Wir sprechen nahezu wöchentlich – professionell und vertrauensvoll“, so Freuding.
Fortschritte bei der Aufrüstung
Der Inspekteur sieht die Aufrüstung des Heeres auf einem guten Weg. Die an die Ukraine abgegebenen Panzerhaubitzen sollen bis Jahresende ersetzt werden. Auch die Beschaffung von Kampf- und Schützenpanzern schreitet voran. Freuding wünscht sich jedoch schnellere Fortschritte.
Erwartungen an die Industrie
von der Industrie erwartet Freuding eine raschere Erhöhung der Produktionskapazitäten. „alle nehmen Geschwindigkeit auf, aber rüstungsindustriell sind wir noch auf dem Beschleunigungsstreifen“, erklärte er. Lieferverzögerungen und Probleme bei der Einführung des neuen Digitalfunks bereiten dem Heer weiterhin Schwierigkeiten. „Wir bestellen – und wir müssen bekommen,was wir vereinbart haben: in Qualität und Zeit“,betonte Freuding.











