In Nordrhein-Westfalen hat am frühen Mittwochmorgen eine groß angelegte Durchsuchungsaktion gegen ein mutmaßliches Geldwäsche-Netzwerk begonnen.
Einsatz und umfang
Der Einsatz steht unter der Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf. Er konzentriert sich auf das Ruhrgebiet. Insgesamt sollen rund 150 Objekte durchsucht werden. Die Durchsuchungen erstrecken sich nicht nur auf NRW, sondern auch auf vier weitere Bundesländer und das europäische Ausland, darunter die Niederlande. Etwa 1.000 Einsatzkräfte sind beteiligt.
Ermittlungsführung und tatvorwurf
Die Staatsanwaltschaft Duisburg und das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität in NRW führen die Ermittlungen. Sie richten sich gegen Mitglieder einer kriminellen Vereinigung und mutmaßliche Verantwortliche eines Geldwäsche-Netzwerks, das bundes- und europaweit tätig sein soll. Laut der „Rheinischen post“ handelt es sich dabei um Teile der Rockergruppierung Hells Angels.
Vollstreckte Maßnahmen
Im Rahmen des Einsatzes sollen zahlreiche haftbefehle,Durchsuchungsbeschlüsse und Vermögensarreste vollstreckt werden.
Hintergrund
Bereits am Dienstagmorgen hatte es eine europaweite Großrazzia gegen eine mutmaßliche Betrügerbande gegeben.Nach Angaben dazu sollen seit 2017 rund eine Million gefälschte oder manipulierte Handys als Neuware verkauft worden sein. Dabei sei ein Umsatz von mindestens 300 Millionen Euro erzielt worden.



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