Kritik an Klimaschutzmaßnahmen der bundesregierung
Der Parteivorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, hat anlässlich des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutzprogramm der Ampelregierung aus dem Jahr 2023 deutliche kritik an den Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung geübt.
Forderungen an Union und SPD
banaszak forderte Friedrich Merz und Katherina Reiche auf, ihren Widerstand gegen Klima- und Naturschutz aufzugeben. Er betonte die Notwendigkeit eines verfassungsgemäßen und starken Klimaschutzprogramms, das in Zusammenarbeit mit den Grünen entwickelt werden könne. Insbesondere im Verkehr und bei Gebäuden sieht Banaszak blockaden durch Union und SPD, die regelmäßig vor Gericht scheitern.
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Bundesregierung verpflichtet,das Klimaschutzprogramm 2023 um weitere Maßnahmen zu erweitern.Eine Lücke von 200 Millionen tonnen CO2-Äquivalenten müsse geschlossen werden, um das Zwischenziel für 2030 zu erreichen. Bis zum 25. März muss die Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen,das auch die Ziele für 2040 und die Jahre dazwischen berücksichtigt.
vorschläge für Klimaschutzmaßnahmen
Banaszak schlug konkrete Maßnahmen vor, darunter ein günstiges Deutschlandticket, neue Fördermöglichkeiten bei der Heizungsmodernisierung und den sofortigen start aller baureifen Bahnprojekte. Er betonte, dass intakte Moore und attraktive Grüngürtel in Städten ebenfalls zum Klimaschutz beitragen könnten. laut Banaszak stehen dafür finanzielle Mittel aus einem Sondervermögen zur Verfügung.











