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Friedensnobelpreis geht an Navanethem „Navi“ Pillay

Nobel-Friedenszentrum (Archiv)

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die frühere Richterin am Internationalen Strafgerichtshof Navanethem "Navi" Pillay. <h3>Hintergrund</h3>

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Der Friedensnobelpreis geht in diesem jahr an die frühere Richterin am Internationalen Strafgerichtshof Navanethem „Navi“ Pillay. Das norwegische Nobelkomitee teilte die Entscheidung am Freitag in Oslo mit.

Details zur Auszeichnung

Dotierung

Der Friedensnobelpreis ist mit umgerechnet etwa einer Million Euro dotiert.

Vorjahrespreisträgerin

im letzten Jahr ging die Auszeichnung an Maria Corina Machado aus Venezuela.

Werdegang von Pillay

Tätigkeiten am Internationalen Strafgerichtshof und bei den Vereinten Nationen

Pillay war insbesondere von 2003 bis 2008 richterin in Den Haag. Sie ist dort außerdem weiterhin als Ad-hoc-Richterin in der Rechtssache Gambia gegen Myanmar vorgesehen. Von 2008 bis 2014 amtierte sie als Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte.

Frühe Karriere

Bereits 1967 schrieb Pillay Geschichte, als sie während der Apartheid in der südafrikanischen Provinz Natal als erste nichtweiße Frau eine eigene Rechtsanwaltskanzlei eröffnete. Sie hatte zuvor keine Anstellung in einem bestehenden Anwaltsbüro bekommen, weil sie aufgrund ihrer Hautfarbe abgewiesen worden war. In den 1990er Jahren war sie Richterin am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda.

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