kritik an geplanter Führerscheinreform
Kurt Bartels, stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF), äußert Bedenken zur geplanten Führerscheinreform von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Er befürchtet negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit.
Widerspruch zur Vision Zero
Bartels kritisiert, dass die Reform der internationalen Strategie Vision Zero widerspreche, die darauf abzielt, die Zahl der Verkehrstoten und -unfälle auf null zu senken. Er betont, dass bei allen Maßnahmen, die auch der Kosteneindämmung dienen sollen, die verkehrssicherheit nicht vernachlässigt werden dürfe.
Kostenfrage
Bartels zweifelt zudem an der Eignung der Reform, die Kosten für den Führerschein zu senken. Er weist darauf hin, dass Fahrschüler nach der Ausbildung an einem Sicherheitstraining teilnehmen müssen und Eltern eingewiesen werden sollen, was zusätzliche kosten verursache. Auch die verkehrspsychologische Beratung sei kostenintensiv, was die Reform zu einer „Milchmädchenrechnung“ mache.











