Bericht: Pistorius will bei Rheinmetall Kamikazedrohnen bestellen

Rheinmetall (Archiv)
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Das Bundesverteidigungsministerium hat den Haushaltsausschuss des Bundestags um Zustimmung für ein weiteres Projekt zur Beschaffung von "Loitering Munition" des Rüstungskonzerns Rheinmetall gebeten

Bundesverteidigungsministerium plant Beschaffung von „Loitering Munition“

Das Bundesverteidigungsministerium hat den Haushaltsausschuss des Bundestags um Zustimmung für ein weiteres Projekt zur beschaffung von „Loitering Munition“ des Rüstungskonzerns Rheinmetall gebeten. Eine entsprechende 25-Millionen-Euro-Vorlage wurde den Parlamentariern zugeleitet, wie der „Spiegel“ berichtet.

Aufträge an Rheinmetall und andere Hersteller

Das Verteidigungsministerium hat bereits bei den Drohnenherstellern Helsing und Stark entsprechende Munition bestellt.nun soll auch Rheinmetall einen Auftrag erhalten. In einem ersten Schritt ist ein Auftrag für knapp 300 Millionen Euro vorgesehen.Angaben zu Stückpreisen oder Stückzahlen liegen den Abgeordneten laut dem Nachrichtenmagazin noch nicht vor.

Lieferumfang und Rahmenvertrag

Rheinmetall soll für zunächst 300 Millionen Euro bodenstationen, Flugkörper, Anleitungen und Simulatoren liefern sowie die anfängliche Ausbildung übernehmen. Insgesamt plant das Verteidigungsministerium einen Rahmenvertrag mit einem Volumen von 2,387 Milliarden Euro.

Technische Details und Fristen

die von Rheinmetall als „Raider“ bezeichneten Kamikazedrohnen gelten laut Verteidigungsministerium als „aktuelle Neuentwicklung“ und sollen die Drohnen von Helsing und Stark durch optische Sensoren sinnvoll ergänzen. Bis Ende April 2027 muss Rheinmetall alle Anforderungen für die endgültige Qualifikation erfüllen. Andernfalls kann das Ministerium aus dem Vertrag aussteigen.


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