Bayern richtet Frühwarnsystem gegen synthetische Drogen ein

Heroin-Spritze (Archiv)

Bayern richtet ein Frühwarnsystem gegen synthetische Drogen wie Fentanyl und Nitazene ein

Anzeige Stadtwerke Friedrichsthal

Frühwarnsystem gegen synthetische ⁤Drogen⁣ in Bayern eingerichtet

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat vor der zunehmenden Gefahr durch synthetische Drogen ⁤wie Fentanyl und⁢ Nitazene ​gewarnt. Nach Angaben der Ministerin⁢ wissen Konsumenten häufig nicht, dass ihre ⁣Drogen hochwirksame synthetische Stoffe enthalten. Dies könne im schlimmsten Fall zu tödlichen ⁣Überdosierungen führen.

Landesknotenpunkt für Drogenmonitoring

Als Reaktion auf diese Entwicklung richtet Bayern einen⁢ Landesknotenpunkt für das ​nationale Drogenmonitoring- und Frühwarnsystem „NEWS – National ⁢Early Warning System“ ⁤ein. Dieser Knotenpunkt wird bei der Bayerischen​ Akademie ⁣für Sucht- und‌ Gesundheitsfragen angesiedelt. Ziel ist es, Neuentwicklungen ⁢im Bereich⁣ psychoaktiver Substanzen frühzeitig zu erkennen. Durch Warnmeldungen⁢ soll schnell ​reagiert werden, um Konsumierende vor Verunreinigungen und Substanzen mit erhöhtem Wirkstoffgehalt zu schützen.

Ergänzende Hilfsangebote ⁣und Präventionsprojekte

Zusätzlich zu dem neuen Frühwarnsystem verwies Gerlach auf bestehende Hilfsangebote wie flächendeckende Naloxon-Notfallschulungen und Streetwork-Arbeit.Das Präventionsprojekt Mindzone, das mit ⁣rund 320.000 Euro jährlich gefördert wird,soll Warnmeldungen gezielt in der ⁢Party-Szene verbreiten.

Artikel teilen


Gevita Tagesresidenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen