Bär erwartet bis Mitte der 2030er Fusionsforschungs-Durchbruch

Dorothee Bär (Archiv)
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Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) erwartet einen baldigen Durchbruch in der Fusionsforschung und strebt an, den ersten Fusionsreaktor weltweit in Deutschland zu errichten

Durchbruch in der Fusionsforschung erwartet

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) rechnet mit einem baldigen Durchbruch in der fusionsforschung. Sie bekräftigte das Ziel, den ersten Fusionsreaktor der Welt in Deutschland zu bauen. „Wir haben im Koalitionsvertrag auch verankert, dass der erste Fusionsreaktor der Welt in Deutschland stehen soll“, sagte Bär dem „Politico“.

Fusionsroadmap und Förderungen

Das Ministerium hat die Fusion als eine der „ganz großen Schlüsseltechnologien“ in der Hightech-Agenda bestimmt. Bär verwies auf bereits laufende Förderungen und erklärte: „Deswegen haben wir jetzt auch eine Fusionsroadmap geschrieben, die im Kabinett verabschiedet wurde.“

Zeitschiene und Finanzierung

Bär erwartet einen Durchbruch eher anfang bis Mitte der 2030er Jahre.Ihr Ministerium konzentriere sich bewusst auf diesen Weg. „Ich habe jetzt in meinem Haushalt für die Fusion 2,4 Milliarden.Wir wollen keine Gießkannenausgaben machen“, so Bär.

Pläne für eine europäische KI-Gigafactory

Bär sieht Deutschland gut aufgestellt für den Aufbau einer europäischen „KI-Gigafactory“. „Mindestens eine soll nach Deutschland“, sagte sie. Die nationale Finanzierung sei gesichert und im Haushalt festgeschrieben.Deutschland habe mehrere Konsortien in Stellung gebracht, die Entscheidung liege nun bei der EU-Kommission.


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